Mitglied werden – KI-Tutor mit vollen Antworten

Training Module

KI-Schulung für Teams

Mitarbeitende nutzen ChatGPT und vergleichbare Werkzeuge längst im Arbeitsalltag, gemeinsame Regeln dafür fehlen in vielen Betrieben noch. In diesem Halbtagsmodul lernt ihr, KI-Systeme grob nach Risikoklasse einzuordnen, identifiziert eure eigenen KI-Anwendungsfälle im Betrieb, übt den verantwortungsvollen Umgang mit generativer KI an einer Prompt-Übung und entwerft eine eigene Mini-Leitlinie mit rollenabhängigen Kompetenzstufen. Am Ende steht eine Teilnahmedokumentation, die eine durchgeführte Qualifizierungsmaßnahme belegt.

Format

Halbtägiges Live-Training (remote oder vor Ort), rund 225 Minuten inklusive zwei Pausen, auf 180 Minuten kürzbar durch Streichen des Hands-on-Blocks zu eigenen Anwendungsfällen

Teilnehmende

Geschäftsführung, HR und IT-Leitung in Produktions-, Dienstleistungs- und Handelsunternehmen mit 50 bis 1.000 Mitarbeitenden

Voraussetzungen

Keine juristische oder technische KI-Vorbildung nötig, hilfreich ist Kenntnis der eigenen Abteilungsprozesse für den Hands-on-Teil

Warum dieses Training wirkt

Eigene Anwendungsfälle statt Theorie allein

In Breakout-Gruppen identifiziert ihr die KI-Systeme, die in eurem Betrieb bereits genutzt werden, auch informell, und ordnet sie grob nach Risikoklasse ein, statt nur abstrakte Beispiele zu hören.

Prompt-Übung statt reiner Regelliste

Anhand einer Kundenbeschwerde-Situation formuliert ihr erst einen problematischen, dann einen überarbeiteten Prompt, und übt so die Trennung von Formulierungsaufgabe und Dateneingabe direkt am Beispiel.

Mini-Leitlinie zum Mitnehmen

Mit den Ergebnissen aus den Hands-on-Blöcken füllt ihr eine Mini-Leitlinien-Vorlage mit rollenabhängigen Kompetenzstufen aus, die ihr nach der Schulung im eigenen Betrieb weiterführt.

Was Teilnehmende mitnehmen

  • Die aktuelle Rechtslage nach Art. 4 der KI-Verordnung inklusive Omnibus-Stand einordnen und auf das eigene Unternehmen übertragen können.
  • Erklären können, was ein KI-System im Sinne der Verordnung ist, und grob zwischen den vier Risikoklassen unterscheiden.
  • Die eigenen KI-Anwendungsfälle im Betrieb identifiziert und grob nach Risikoklasse eingeordnet haben.
  • Dos und Don’ts im Umgang mit generativer KI kennen, insbesondere zu Datenschutz, Vertraulichkeit und Halluzinationsrisiko, erprobt an einer eigenen Prompt-Übung.
  • Eine Mini-Leitlinie mit rollenabhängigen Kompetenzstufen für den eigenen Betrieb entworfen haben.
  • Eine Teilnahmedokumentation erhalten, die eine durchgeführte Qualifizierungsmaßnahme belegt.

Für wen dieses Modul ideal ist

  • • Geschäftsführung, die einen Überblick über die eigenen KI-Anwendungsfälle und die rechtliche Einordnung braucht
  • • HR- und IT-Leitung, die rollenabhängige Kompetenzstufen für die eigene Organisation entwerfen will
  • • Teams in Produktion, Dienstleistung und Handel mit 50 bis 1.000 Mitarbeitenden, die KI-Werkzeuge bereits nutzen oder einführen

Rahmendaten

  • • Dauer: rund 225 Minuten live inklusive zwei Pausen (remote oder vor Ort), kürzbar auf 180 Minuten
  • • Format: Input, zwei Hands-on-Blöcke mit Breakout-Gruppen, Abschluss mit Teilnahmedokumentation
  • • Voraussetzungen: keine juristische oder technische KI-Vorbildung nötig

Modulaufbau & Agenda

  1. Einstieg (30 min): Format und Ablauf vorstellen, die aktuelle Rechtslage nach Art. 4 der KI-Verordnung einschließlich des Omnibus-Stands seit Juli 2026 einordnen und ein gemeinsames Zielbild für die Schulung festlegen.

  2. Grundlagen (45 min): Klären, was ein KI-System im Sinne der Verordnung ist, die vier Risikoklassen grob vorstellen, anhand branchennaher Beispiele.

  3. Hands-on: eigene KI-Anwendungsfälle (45 min): In Breakout-Gruppen die eigenen KI-Anwendungsfälle im Unternehmen identifizieren und grob nach Risikoklasse einordnen.

  4. Verantwortungsvoller Umgang (45 min): Dos und Don’ts bei generativer KI zu Datenschutz, Vertraulichkeit und Halluzinationsrisiko, mit einer Prompt-Übung an einem Kundenbeschwerde-Beispiel.

  5. Governance (30 min): Rollenabhängige Kompetenzstufen festlegen und in Gruppenarbeit eine Mini-Leitlinie für den eigenen Betrieb entwerfen.

  6. Nachweis und Abschluss (30 min): Teilnahmedokumentation ausstellen, offene Fragen klären, nächste Schritte je Unternehmen festlegen.

Hands-on Inhalte (Auszug)

Eigene Anwendungsfälle einordnen

  • Breakout-Gruppen sammeln bereits genutzte und geplante KI-Systeme aus der eigenen Abteilung, auch informell genutzte
  • Jeder genannte Fall wird grob einer der vier Risikoklassen zugeordnet und begründet
  • Ergebnisse fließen direkt in die Mini-Leitlinie aus Block 5 ein

Prompt-Übung: Formulierung statt Daten

  • Ausgangssituation: eine Kundenbeschwerde über eine verspätete Lieferung
  • Erst ein Prompt mit ungeprüften Kundendaten, dann ein überarbeiteter Prompt ohne personenbezogene Angaben
  • Faustregel: die Formulierungsaufgabe von der Dateneingabe trennen

Für dieses Modul gibt es bislang keinen Live-Testlauf mit echten Teilnehmenden, die Blocklängen stammen aus der Modulplanung. Wir passen Breakout-Gruppen und Beispiele auf eure Branche und Gruppengröße an und werten den ersten Durchlauf gemeinsam mit euch aus.

Das bestehende Modul KI-Governance & Skill-Kompass vertieft KI-Tooling-Governance speziell für DevOps-Teams, eine andere Zielgruppe mit einem anderen Zweck. Beide Module ergänzen sich, ohne sich zu überschneiden.

Bereit, das Modul zu buchen?

Melde dein Interesse an diesem Academy-Kurs, wir melden uns mit dem nächsten Schritt zu Termin und Ablauf.

Academy Briefing anfragen