Training Module
Kubernetes Fortgeschritten — k3d Multi-Node, OpenLens & Ingress
Dieses 120-Minuten-Aufbaumodul setzt direkt auf dem Minikube/kubectl-Grundmodul
auf. Ihr installiert zuerst OpenLens und lasst es euren
bestehenden Minikube-Cluster automatisch aus ~/.kube/config einlesen
– ab dann läuft ein grafischer Blick auf Pods, Logs und Manifeste neben dem
Terminal her. Danach steigt ihr von Minikube auf
k3d um: einen einzelnen Multi-Node-Cluster mit
k3d cluster create mycluster –agents 2 -p “8080:80@loadbalancer”
erzeugen, mit kubectl get nodes und kubectx verifizieren
und in OpenLens beobachten, wie der neue Kontext automatisch übernommen wird. Im
Kern der Session verteilt ihr ein Deployment mit drei Replicas plus Service über
die Worker-Nodes und prüft die Verteilung per kubectl get pods -o wide.
Danach ein bewusst schlankes Ingress-Manifest mit Traefik
(Prefix-Routing auf /), getestet per curl localhost:8080.
Zum Abschluss führt ihr mehrere Kubeconfigs per KUBECONFIG=… und
kubectl config view –flatten zusammen und lernt zwei
Aufräum-Varianten kennen: pausieren oder vollständig löschen. Die komplette
Session läuft vollständig lokal über Docker, ohne Cloud-Account und ohne
Kostenwirkung.
Format
120 Minuten, live (remote oder vor Ort), Input & durchgängiges Hands-on ab Modul 2
Teilnehmende
Teams, die Minikube und kubectl bereits im Alltag nutzen und jetzt Richtung Multi-Node-Simulation, grafischem Cluster-Überblick und Ingress weitergehen wollen
Voraussetzungen
Abgeschlossenes Modul “Kubernetes: Minikube, kubectl & Kubeconfig” (oder gleichwertige Praxis), lauffähige lokale Docker-Umgebung
Warum dieses Training für deine Organisation wirkt
Grafischer Überblick statt Terminal-Only
OpenLens liest euren bestehenden Cluster automatisch ein, lässt sich zur
Hotbar hinzufügen und bringt ein integriertes Terminal mit – kubectl
logs, exec -it und apply bleiben dieselben
Befehle, nur mit grafischer Navigation drumherum.
Multi-Node-Realität statt Single-Node
k3d simuliert einen echten Mehrknoten-Cluster lokal über Docker-Container – Verteilung von Pods über Worker-Nodes wird beobachtbar, ohne dass dafür mehrere physische Maschinen oder ein Cloud-Konto nötig sind.
Ingress und Multi-Cluster-Kubeconfig als Einstieg
Ein schlankes Ingress-Beispiel mit Traefik macht das Prinzip greifbar, ohne in Pfad-Routing-Details abzutauchen, dazu der Kubeconfig-Merge mehrerer Cluster in eine gemeinsame Datei – Grundlage für den Alltag mit mehreren Clustern.
Was Teilnehmende mitnehmen
- OpenLens installieren (Homebrew, winget/Chocolatey,
.deb/.rpm), den bestehenden Minikube-Cluster automatisch aus~/.kube/configeinlesen lassen und zur Hotbar hinzufügen. - Das integrierte OpenLens-Terminal für
kubectl logs,exec -itundapplynutzen, statt zwischen grafischer Oberfläche und separatem Terminal-Fenster zu wechseln. - Sauber von Minikube auf k3d umsteigen: Minikube stoppen,
minikube docker-env -uzum Rückbau der Docker-Umleitung, k3d installieren und einen Multi-Node-Cluster mitk3d cluster create mycluster –agents 2 -p “8080:80@loadbalancer”erzeugen. - Den neuen Cluster mit
kubectl get nodesundkubectxverifizieren und beobachten, wie OpenLens den neuen Kontext automatisch übernimmt. - Ein Deployment mit drei Replicas plus zugehörigem Service ausrollen und die Verteilung der Pods über die Worker-Nodes per
kubectl get pods -o widenachvollziehen. - Ein einfaches Ingress-Manifest für Traefik mit Prefix-Routing auf
/anlegen und percurl localhost:8080testen – bewusst knapp gehalten, kein Pfad-Routing-Deep-Dive. - Kubeconfigs mehrerer Cluster über die Umgebungsvariable
KUBECONFIGzusammenführen und mitkubectl config view –flattenin eine einzige Datei schreiben. - Zwei Aufräum-Varianten unterscheiden und gezielt einsetzen: Pausieren (
k3d cluster stop/minikube stop, Zustand bleibt erhalten) oder vollständiges Löschen (k3d cluster delete/minikube delete).
Für wen dieses Modul ideal ist
- • Teams, die das Grundmodul Kubernetes: Minikube, kubectl & Kubeconfig abgeschlossen haben und jetzt Richtung Multi-Node und grafischem Cluster-Überblick weitergehen wollen
- • Alle, die vor dem ersten produktiven Multi-Node-Setup lokal ausprobieren wollen, wie sich Pods über mehrere Nodes verteilen
- • Wer OpenLens als grafische Ergänzung zu
kubectlkennenlernen und in den eigenen Workflow einbauen will
Rahmendaten
- • Dauer: 120 Minuten (ca. 2 Stunden) live (remote oder vor Ort)
- • Format: Input, Live-Demo, durchgängiges Hands-on ab Modul 2
- • Voraussetzungen: abgeschlossenes Minikube/kubectl-Grundmodul, lauffähige lokale Docker-Umgebung, keine Cloud-Kostenwirkung
Modulaufbau & Agenda
OpenLens installieren & bestehenden Cluster einlesen (20 min): Installation je Betriebssystem (Homebrew, winget/Chocolatey,
.deb/.rpm), automatischer Import des Minikube-Clusters aus~/.kube/config, zur Hotbar hinzufügen, integriertes Terminal fürlogs/exec -it/applyausprobieren.Umstieg auf k3d: Multi-Node-Cluster erzeugen & verifizieren (25 min): Minikube stoppen,
minikube docker-env -u, k3d installieren,k3d cluster create mycluster –agents 2 -p “8080:80@loadbalancer”, Kontrolle perkubectl get nodes/kubectx, automatischer Sync in OpenLens.Hands-on: Multi-Pod-Deployment, Service & Node-Verteilung (25 min): Deployment mit drei Replicas plus Service ausrollen, Verteilung über die Worker-Nodes mit
kubectl get pods -o widebeobachten.Ingress mit Traefik & Kubeconfig-Merge mehrerer Cluster (25 min): ein einfaches Ingress-Manifest mit Prefix-Routing auf
/anlegen, Test percurl localhost:8080, danach mehrere Kubeconfigs perKUBECONFIG=…undkubectl config view –flattenzu einer Datei zusammenführen.Aufräumen: Pausieren vs. Löschen & Abschluss (15 min): die zwei Aufräum-Varianten gegenüberstellen –
k3d cluster stop/minikube stopzum Pausieren,k3d cluster delete/minikube deletezum vollständigen Rückbau.
Zzgl. 10 Minuten Puffer/Q&A – macht in Summe 120 Minuten.
Dieses Modul baut direkt auf dem Grundmodul
Kubernetes: Minikube, kubectl & Kubeconfig
auf und setzt dessen Inhalte (Namespace-Handling, Deployment-Manifeste,
apply, kubectl-Debugging) als bekannt voraus – wer
diese Grundlagen noch nicht sicher beherrscht, sollte dort zuerst einsteigen.
Das Ingress-Beispiel in Modul 4 bleibt bewusst knapp: eine einzige
Prefix-Route auf /, kein Pfad-Routing-Deep-Dive. Wer Host- und
Pfad-Kombinationen, die pathType-Semantik und
SRV-Record-Debugging vertiefen will, findet das im separaten Vertiefungsmodul
Kubernetes Networking Vertiefung — Service Discovery, DNS und Ingress-Pfadregeln.
Die beiden Module sind unabhängig voneinander buchbar und überschneiden sich
inhaltlich nicht.
Hands-on Inhalte (Auszug)
OpenLens
- Installation macOS (Homebrew), Windows (winget/Chocolatey), Linux (
.deb/.rpm) im Vergleich - Automatischer Import des bestehenden Minikube-Clusters aus
~/.kube/config, Cluster zur Hotbar hinzufügen - Integriertes Terminal für
kubectl logs,exec -itundapplyals grafische Ergänzung, nicht als Ersatz
Umstieg auf k3d
- Minikube stoppen,
minikube docker-env -uzum sauberen Rückbau der Docker-Umleitung k3d cluster create mycluster –agents 2 -p “8080:80@loadbalancer”für einen Multi-Node-Cluster mit zwei Worker-Nodes- Verifikation per
kubectl get nodes/kubectx, automatischer Sync in OpenLens ohne manuellen Import
Multi-Pod-Deployment, Service & Ingress
- Deployment mit drei Replicas plus Service, Verteilung über die Worker-Nodes per
kubectl get pods -o wideprüfen - Ein einfaches Ingress-Manifest für Traefik (Prefix-Routing auf
/), Test percurl localhost:8080
Kubeconfig-Merge & Aufräumen
- Mehrere Kubeconfigs über
KUBECONFIG=…referenzieren und mitkubectl config view –flattenzu einer Datei zusammenführen - Pausieren (
k3d cluster stop/minikube stop) vs. vollständiges Löschen (k3d cluster delete/minikube delete) gegenüberstellen
Dieses Modul ist Teil unserer Pilotphase. Gemeinsam mit euch definieren wir passende Metriken (z. B. Zeit bis zum ersten erfolgreich getesteten Ingress-Aufruf) und werten sie im Anschluss transparent aus. Ergebnisse veröffentlichen wir, sobald sie belastbar sind.
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