Training Module
Kubernetes: Minikube, kubectl & Kubeconfig
In diesem 130-Minuten-Modul steigt ihr direkt praktisch in die tägliche Arbeit mit
Kubernetes ein: Minikube auf macOS, Linux oder Windows installieren und über den
kompletten Lifecycle (start/stop,
pause/unpause, delete) steuern, dazu das
integrierte Registry-Add-on. Danach richtet ihr kubectl ein – inklusive
Shell-Alias, Tab-Autocompletion und einem genauen Blick in die Kubeconfig-Datei.
Im Kern der Session legt ihr einen eigenen Namespace an, erzeugt ein
Deployment-Manifest per –dry-run=client statt es von Hand zu
schreiben, wendet es deklarativ mit apply an und lernt get,
describe, logs, exec und
port-forward zum Prüfen und Debuggen kennen. Zum Abschluss ordnet ihr
die Objekthierarchie Manifest → Deployment → ReplicaSet → Pod ein, skaliert per
Manifest-Edit und öffnet das Kubernetes Dashboard. Die komplette Session läuft
vollständig lokal, ohne Cloud-Account und ohne Kostenwirkung.
Format
130 Minuten, live (remote oder vor Ort), Input & durchgängiges Hands-on ab Modul 3
Teilnehmende
Einsteiger:innen ohne Kubernetes-Vorwissen als Pflicht-Voraussetzung, eigenständig nutzbar auch ohne Kubernetes Einführung
Voraussetzungen
Grundkenntnisse Kommandozeile, lauffähige lokale Docker-Umgebung (Docker Desktop, OrbStack oder Colima)
Warum dieses Training für deine Organisation wirkt
Vom Install zum eigenen Cluster
Minikube auf macOS, Linux oder Windows installieren, mit dem
docker-Treiber starten und über den kompletten Lifecycle
(pause/unpause, stop/start,
delete) steuern – ohne dass unterschiedliche VM-Treiber zu
Stolpersteinen werden.
kubectl als tägliches Werkzeug
Nicht nur einzelne Befehle abtippen, sondern Shell-Alias, Autocompletion und die Kubeconfig-Datei einmal wirklich verstehen – die Grundlage, auf der jedes weitere Kubernetes-Modul aufsetzt.
Vom Namespace bis zum Debugging
Ein durchgängiges Hands-on: eigener Namespace, Manifest-Erzeugung per
–dry-run=client, apply, Zustandsprüfung mit
get/describe, Debugging mit logs/
exec/port-forward und Skalierung – bis zum
Dashboard.
Was Teilnehmende mitnehmen
- Minikube auf macOS, Linux oder Windows installieren und den kompletten Lifecycle beherrschen:
stop/startfür vollständiges Herunterfahren mit freigegebenem Arbeitsspeicher,pause/unpausezum kurzfristigen Einfrieren im RAM,deletefür den kompletten Rückbau. - Die integrierte Minikube-Registry aktivieren und über
eval $(minikube docker-env)direkt gegen den clusterinternen Docker-Daemon bauen, ohne doppelten Speicherverbrauch auf der eigenen Festplatte. kubectlinstallieren, einen Shell-Alias samt Tab-Autocompletion einrichten und die Kubeconfig-Datei (~/.kube/config) in ihren drei Bausteinenclusters/users/contextslesen und verstehen.- Einen eigenen Namespace anlegen, ein Deployment-Manifest per
kubectl create … –dry-run=client -o yamlerzeugen statt es von Hand zu schreiben, und es deklarativ perkubectl applyanwenden. - Laufende Ressourcen mit
kubectl getundkubectl describeabfragen sowie mitkubectl logs,kubectl exec -itundkubectl port-forwardin einen laufenden Container hineindebuggen. - Die Kubernetes-Objekthierarchie von Manifest über Deployment und ReplicaSet bis zum einzelnen Pod nachvollziehen, per Manifest-Edit und erneutem
applyhochskalieren, und den eigenen Namespace fest als Arbeitskontext setzen. - Das Kubernetes Dashboard über
minikube dashboardöffnen und als grafische Ergänzung zu den einzelnenkubectl-Befehlen einordnen.
Für wen dieses Modul ideal ist
- • Einsteiger:innen, die Minikube und kubectl nicht nur kennen, sondern selbst bedienen wollen
- • Teams, die nach der konzeptionellen Kubernetes Einführung jetzt den Kommandozeilen-Alltag üben wollen – das Modul setzt sie aber nicht zwingend voraus
- • Alle, die vor einem Deployment- oder Migrations-Hands-on erst sicher mit Namespace,
applyundkubectl-Debugging umgehen wollen
Rahmendaten
- • Dauer: 130 Minuten (ca. 2 Stunden 10 Minuten) live (remote oder vor Ort)
- • Format: Input, Live-Demo, durchgängiges Hands-on ab Modul 3
- • Voraussetzungen: Grundkenntnisse Kommandozeile, lauffähige lokale Docker-Umgebung, keine Cloud-Kostenwirkung
Modulaufbau & Agenda
Minikube installieren & Lifecycle (25 min): Installation auf macOS/Linux/Windows,
minikube start –driver=docker, die drei Steuerungsebenenpause/unpausevs.stop/startvs.delete, sowie das integrierte Registry-Add-on.kubectl installieren, Alias/Autocompletion, Kubeconfig (20 min): Installation je Betriebssystem, dauerhafter Shell-Alias
kmit Tab-Autocompletion, sowie die Kubeconfig-Datei mitclusters/users/contextslesen und den Cluster-Zugriff prüfen.Hands-on: Namespaces, imperativ vs. deklarativ, apply (25 min): die vier Standard-Namespaces einordnen,
create/replacegegenapplyabgrenzen, ein Deployment-Manifest per–dry-run=client -o yamlerzeugen, um einen eigenen Namespace ergänzen und anwenden.Ressourcen abfragen & Debugging (25 min):
kubectl get/describezur Zustandsprüfung,kubectl logsfür Log-Ausgaben,kubectl exec -itfür eine interaktive Shell im Container,kubectl port-forwardmit lokalem Browser-Test.Objekthierarchie, Skalierung, Kontext & Dashboard (25 min): die Kaskade Manifest → Deployment → ReplicaSet → Pod, Replicas per Manifest-Edit und erneutem
applyhochskalieren, den Namespace fest als Arbeitskontext setzen (kubectl config set-context –current –namespace=…), und das Kubernetes Dashboard öffnen.
Zzgl. 10 Minuten Puffer/Q&A – macht in Summe 130 Minuten.
Dieses Modul ergänzt inhaltlich das Einstiegsmodul
Kubernetes Einführung — der erste Blick unter die Haube
(Container-Evolution, Control-Plane-/Worker-Architektur, Raft/Quorum, API-Call-Flow)
– ist aber kein hartes Prerequisite und funktioniert eigenständig. Wer die
Architektur-Grundbegriffe dahinter noch nicht kennt, findet sie dort vertieft;
wer direkt selbst mit Minikube und kubectl arbeiten will, kann hier
ohne Umweg einsteigen.
Installationsüberschneidung mit dem Aufbaumodul
Docker & Kubernetes: Vom Compose-Stack zum lokalen Cluster
(dort ebenfalls Minikube/kubectl im Ordner mein-k8s-projekt,
Voraussetzung “Docker Fortgeschritten”) – dieses Modul hier vertieft dafür
kubectl selbst deutlich weiter (Namespace-Handling, Debugging mit
logs/exec/port-forward, Objekthierarchie),
statt direkt in eine kompose-Migration einzusteigen. Die beiden
Module sind unabhängig voneinander buchbar.
Hands-on Inhalte (Auszug)
Minikube: Installation & Lifecycle
- macOS (Homebrew), Linux (deb/rpm/Binary) und Windows (winget/Chocolatey) im Vergleich installieren
minikube start –driver=docker, dazupause/unpausevs.stop/startvs.deletemit ihren jeweiligen Ressourcen-Effekten- Die integrierte Registry aktivieren und per
eval $(minikube docker-env)direkt im Cluster bauen
kubectl & Kubeconfig
- Installation, Shell-Alias
kund Tab-Autocompletion für zsh/bash dauerhaft einrichten - Die Kubeconfig-Datei (
~/.kube/config) inclusters/users/contextslesen und den aktivencurrent-contextverstehen kubectl get namespacesals erster Verbindungstest gegen den Cluster
Namespace, Deployment & Debugging
- Einen eigenen Namespace anlegen, ein Deployment-Manifest per
–dry-run=client -o yamlerzeugen und perapplyanwenden kubectl get/describezur Zustandsprüfung,kubectl logs/exec -it/port-forwardzum Debuggen und lokalen Testen des laufenden Pods
Objekthierarchie, Skalierung & Dashboard
- Die Kaskade Manifest → Deployment → ReplicaSet → Pod nachvollziehen
- Replicas per Manifest-Edit und erneutem
applyhochskalieren, den Namespace fest als Arbeitskontext setzen - Das Kubernetes Dashboard über
minikube dashboardöffnen
Dieses Modul ist Teil unserer Pilotphase. Gemeinsam mit euch definieren wir passende Metriken (z. B. Zeit bis zum ersten angewendeten eigenen Manifest) und werten sie im Anschluss transparent aus. Ergebnisse veröffentlichen wir, sobald sie belastbar sind.
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