Training Module

DevOps-Transformation: Vision, Vorgehen und Erfolgsmessung

Baustein im DevOps-Kurscluster, klar abgegrenzt von den Nachbarmodulen: Das Silo-Problem zwischen agiler Entwicklung und starren Nachbarabteilungen behandelt DevOps Projektmanagement auf Prozessebene, Silos auf Code-/Repo-Ebene (Conway’s Law) behandelt DevOps Code-Kollaboration – hier geht es um Silos auf Organisations- und Wertstromebene und darum, wie eine Organisation ihre DevOps-Transformation selbst plant, trägt und misst. In diesem 150-Minuten-Modul (2,5 Stunden) arbeitet ihr die 5 Schritte einer DevOps-Transformation heraus (Vision, Akzeptanzmaßnahmen, Transformationsteam, erster Value Stream, CALMS-Modell), lernt Bottom-Up- und Top-Down-Ansätze samt notwendiger Feedbackkultur kennen, versteht die vier DORA-Kernmetriken und eine fünfte Metrik zur operativen Stabilität inklusive ihrer Grenzen, und beherrscht Value Stream Mapping als Methode von der Ist-Aufnahme bis zur Soll-Ableitung. In der Hands-on-Übung führt ihr an der fiktiven, von der Academy zur Veranschaulichung erstellten Fallstudie BadCompany GmbH eine vollständige VSM-Analyse durch: Lead Time, Process Time und Activity Ratio je Prozessschritt berechnen und den größten Engpass identifizieren.

Format

150 Minuten (2,5 Stunden), live (remote oder vor Ort), Input & geführtes Hands-on zur VSM-Analyse

Teilnehmende

Führungskräfte, Transformationsverantwortliche und DevOps-Engineers, die eine DevOps-Transformation planen, tragen oder deren Fortschritt messbar machen wollen

Voraussetzungen

Keine Pflicht; DevOps Projektmanagement und DevOps Code-Kollaboration helfen beim Einstieg, sind aber keine Pflicht

Warum dieses Training für deine Organisation wirkt

Klare Abgrenzung statt Doppelung

Das Silo-Problem auf Prozessebene kommt aus DevOps Projektmanagement, Silos auf Code-/Repo-Ebene (Conway’s Law) aus DevOps Code-Kollaboration – hier bleibt der Fokus auf Silos zwischen Organisationseinheiten entlang des Wertstroms und darauf, wie die Transformation selbst geplant und gemessen wird.

Ein Fahrplan statt loser Prinzipien

Die 5 Schritte einer DevOps-Transformation, das CALMS-Modell und die DORA-Metriken fügen sich zu einem zusammenhängenden Vorgehen, inklusive kritischer Reflexion, wo Kennzahlen an ihre Grenzen stoßen.

Hands-on statt Theorie allein

In der geführten VSM-Analyse berechnet ihr für die fiktive, von der Academy zur Veranschaulichung erstellte Fallstudie BadCompany GmbH Lead Time, Process Time und Activity Ratio je Prozessschritt, identifiziert den Engpass – und gleicht euer Ergebnis mit der Musterlösung ab.

Was Teilnehmende mitnehmen

  • Bottom-Up- und Top-Down-Ansätze einer DevOps-Transformation gegeneinander abwägen und einordnen, warum beide eine offene Feedbackkultur zur Voraussetzung haben.
  • Die 5 Schritte einer DevOps-Transformation durcharbeiten: eine gemeinsame Vision formulieren, Akzeptanzmaßnahmen für Betroffene planen, ein Transformationsteam aufstellen, einen ersten Value Stream auswählen und das CALMS-Modell (Culture, Automation, Lean, Measurement, Sharing) als Steuerungsrahmen anwenden.
  • Die vier DORA-Kernmetriken (Deployment Frequency, Lead Time for Changes, Change Failure Rate, Time to Restore Service) plus eine fünfte Metrik zur operativen Stabilität/Reliability erklären und kritisch reflektieren, wo Kennzahlen allein in die Irre führen.
  • Value Stream Mapping als Methode beherrschen: ein VSM Charter aufsetzen, Lead Time und Process Time je Prozessschritt erheben, die Activity Ratio (%C/A) berechnen und daraus einen Ist- zu Soll-Zustand ableiten.
  • In der Hands-on-Übung an der fiktiven, von der Academy zur Veranschaulichung erstellten Fallstudie BadCompany GmbH eine vollständige VSM-Analyse durchführen: Rohdaten über fünf Prozessschritte (Anforderung, Entwicklung, QA, Security, Ops) auswerten, die Activity Ratio je Schritt berechnen und den größten Engpass begründet benennen.

Für wen dieses Modul ideal ist

  • • Führungskräfte und Transformationsverantwortliche, die eine DevOps-Transformation strukturiert planen und tragen wollen
  • • DevOps-Engineers und Team-/Serviceverantwortliche, die DORA-Metriken einordnen und Value Stream Mapping selbst anwenden wollen
  • • Organisationen, die Silos auf Wertstromebene erkennen und einen ersten Value Stream für die eigene Transformation auswählen wollen
  • • Voraussetzung: keine Pflicht; DevOps Projektmanagement und DevOps Code-Kollaboration hilfreich, keine Pflicht

Rahmendaten

  • • Dauer: 150 Minuten (2,5 Stunden) live (remote oder vor Ort)
  • • Format: Input und geführtes Hands-on zur VSM-Analyse, kein CI/CD-Tool-Setup
  • • Voraussetzungen: keine Pflicht, DevOps Projektmanagement und DevOps Code-Kollaboration hilfreich

Modulaufbau & Agenda

  1. Kick-off & Abgrenzung (10 min): Format, Ablauf und Abgrenzung zu DevOps Projektmanagement (Silo-Problem und Agile-vs.-DevOps auf Prozessebene, BadCompany-Jira-Fallstudie dort) und zu DevOps Code-Kollaboration (Silos auf Code-/Repo-Ebene, Conway’s Law dort) – hier stattdessen Silos auf Organisations- und Wertstromebene.

  2. Bottom-Up vs. Top-Down & Feedbackkultur (15 min): beide Transformationsansätze im Vergleich und warum eine offene Feedbackkultur für beide die Voraussetzung ist, nicht nur ein Nice-to-have.

  3. Die 5 Schritte: Vision, Akzeptanzmaßnahmen, Transformationsteam (25 min): eine gemeinsame Vision formulieren, Betroffene aktiv mitnehmen statt vor vollendete Tatsachen zu stellen, ein funktionsfähiges Transformationsteam aufstellen.

  4. Erster Value Stream & CALMS-Modell (20 min): einen ersten, überschaubaren Value Stream für die Transformation auswählen, das CALMS-Modell (Culture, Automation, Lean, Measurement, Sharing) als Steuerungsrahmen für die weiteren Schritte.

  5. DORA-Metriken inkl. kritischer Reflexion (25 min): Deployment Frequency, Lead Time for Changes, Change Failure Rate, Time to Restore Service, plus eine fünfte Metrik zur operativen Stabilität – und wo diese Kennzahlen allein in die Irre führen.

  6. Value Stream Mapping: Methode & Durchführung (25 min): VSM Charter aufsetzen, Lead Time und Process Time je Schritt erheben, Activity Ratio (%C/A) berechnen, von Ist zu Soll ableiten.

  7. Hands-on: VSM-Analyse BadCompany GmbH (25 min): Rohdaten über fünf Prozessschritte auswerten, Activity Ratio je Schritt berechnen, größten Engpass identifizieren, Abgleich mit der Musterlösung.

  8. Fazit & Verweis auf Vertiefungsmodule (5 min): Zusammenfassung, Verweis auf DevOps Monitoring (DORA/SRE-Framework-Ergänzung) und CD: Continuous Delivery (CI/CD-Detailtiefe zu Schritt 4).

Hands-on Inhalte (Auszug)

Die 5 Schritte der Transformation

  • Vision, Akzeptanzmaßnahmen und Transformationsteam als organisatorisches Fundament
  • Ein erster, bewusst überschaubarer Value Stream als Pilotfläche statt Big-Bang-Rollout
  • CALMS-Modell (Culture, Automation, Lean, Measurement, Sharing) als durchgängiger Steuerungsrahmen

DORA-Metriken kritisch eingeordnet

  • Deployment Frequency, Lead Time for Changes, Change Failure Rate, Time to Restore Service
  • Fünfte Metrik zur operativen Stabilität/Reliability als Ergänzung der vier Kernmetriken
  • Grenzen der Kennzahlen: hohe Deployment-Frequenz allein sagt nichts über Nutzerwert oder Stabilität

Value Stream Mapping

  • VSM Charter: Scope, Start- und Endpunkt des betrachteten Wertstroms festlegen
  • Lead Time (Gesamtdurchlaufzeit) vs. Process Time (reine Bearbeitungszeit) je Schritt
  • Activity Ratio (%C/A) als Verhältnis von Process Time zu Lead Time, Ist-zu-Soll-Ableitung

Hands-on: VSM-Analyse BadCompany GmbH

  • Fiktive, von der Academy zur Veranschaulichung erstellte Prozessschritt-Tabelle: Anforderung, Entwicklung, QA, Security, Ops
  • Activity Ratio je Schritt aus Lead-Time-/Process-Time-Rohdaten selbst berechnen
  • Größten Engpass identifizieren und begründete Handlungsempfehlung ableiten, Abgleich mit der Musterlösung

Dieses Modul ist Teil unserer Pilotphase. Gemeinsam mit euch definieren wir passende Metriken (z. B. Trefferquote bei der Activity-Ratio-Berechnung, Qualität der abgeleiteten Engpass-Empfehlung in der Hands-on-Übung) und werten sie im Anschluss transparent aus. Ergebnisse veröffentlichen wir, sobald sie belastbar sind.

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Wir passen die Transformationsschritte und die VSM-Übung auf euren tatsächlichen Wertstrom an.

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